Testlauf der Luca-App startet am 17. März

Tauberbischofsheim. Die Luca-App zur umfassenden Kontakt-Nachverfolgung ist die letzten Wochen mehr und mehr in den Fokus gerückt (wir berichteten bereits ausführlich). Eine Umsetzung in vielen Städten und Landkreisen auch in Baden-Württemberg steht kurz bevor. Um die Dringlichkeit auch für den Main-Tauber-Kreis zu unterstreichen, haben sich vereinzelt Händler, alles Mitglieder des Wirtschaftsforum Pro Tauberbischofsheim (WPT), gefunden, die die Luca-App bereits einmal in ihren Geschäften ausprobieren.

Die Kunden können freiwillig an diesem Testlauf teil nehmen. Der Start soll am Mittwoch, 17. März, erfolgen.

Teilnahme für Kunden freiwillig

Die Teilnahme ist aktuell komplett freiwillig und geschieht parallel zur eventuell notwendigen manuellen Kontaktdatenerfassung zur Nachverfolgung. Die App kann momentan noch nicht zur Nachverfolgung eingesetzt werden, da das Gesundheitsamt Main-Tauber noch nicht an das System angeschlossen ist. Man befasst sich dort aber auch schon mit dieser Thematik. Daher ist die App bis zur Aufschaltung beim Gesundheitsamt noch nicht wirklich nützlich, sie soll aber durch diese Initiative bekannter gemacht werden und die Bevölkerung schon langsam as Thema heranführen.

Daniel Schott vom Möbelhaus Schott in Tauberbischofsheim beschreibt den Prozess folgendermaßen: „Unsere Kunden werden zum Beispiel bei der Terminvereinbarung, auf die Möglichkeit des Check-ins über die Luca-App hingewiesen und eingeladen, dies einmal auszuprobieren. Die Kunden laden dann die Luca-App aus ihrem Appstore aufs Smartphone und registrieren sich einmalig. Danach ist die App sofort einsatzbereit. Am Eingang und am Empfang im Möbelhaus befindet sich der Luca QR-Code, der vom Kunden mit der App gescannt wird. Ab diesem Zeitpunkt ist er eingecheckt. Beim Verlassen des Geschäfts checkt der Kunde wieder via App aus. Unsere Mitarbeiter sind auch gerne vor Ort behilflich, sollte etwas nicht funktionieren.“

Für das Möbelhaus Schott sei das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn wenn das Thema in Tauberbischofsheim kommt, sei man besser vorbereitet. Wenn viele bis dahin die App schon nutzen würden, könnte das die Umsetzung beschleunigen.

Daniel Schott: „Dafür möchten wir jetzt schon die Aufklärungsarbeit leisten. Das WPT hat dem Landratsamt bereits angeboten, als Pilotstadt im Main-Tauber-Kreis zu agieren, auch die Stadt Tauberbischofsheim wartet auf den Einsatz der App.“

Folgende Geschäfte nehmen aktuell an der Aktion Teil, weitere haben bereits Interesse bekundet: Franken Apotheke, Konrad Mode, Sport Hofmann, Möbel Schott, Möbel Schott gartenpartys. Die teil nehmenden Geschäfte erkennt man daran, dass der QR-Code für die Luca-App am Eingang oder im Empfangsbereich des jeweiligen Geschäfts ausgehängt ist.

Auch die Gastronomie hat bereits signalisiert, sich an der Initiative zu beteiligen. Für Restaurantbesuche und auch alle anderen Veranstaltungen wird die Luca-App voraussichtlich ein wichtiger Bestandteil und Voraussetzung zur Nachverfolgung werden.

Mehr zum Entdecken

Uncategorized

Beitrag 6

I am text block. Click edit button to change this text. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper matti pibus leo.

mehr lesen >